Klaus S.

Zeitungsartikel wir im Text selbst wiederholtText aus „Der Sonntag“ 24.12.2017: Auch die Polizei ist offenbar in Weihnachtslaune. Seit dem ersten Advent ermittelt die „Sonderkommission Rentier“ beharrlich im Fall Klaus S. und hält die Redaktion mit Zwischenmeldungen aus der Wichtelzentrale auf Trapp. Nun vermeldet sie den Fahndungserfolg: „Der Schwerlastschlitten konnte aufgefunden werden, die Rentiere sind erschöpft, aber wohlauf“. Mit dieser beruhigenden Nachricht verabschiedet sich die Redaktion in die Festtage…..…und ich freu mich noch, dass es den Tieren gut geht.

Nestmaterial

Aschenbecher mit zwei alten KippenAuch gut urbanisierte Vögel brauchen Material für ihre Nester. Nun steht im Büro auf der Fensterbank ein alter Aschenbecher mit ein paar verwitterten Restkippen. Sehe ich doch tatsächlich wie sich ein Vogel so eine alte Kippe holt und zu seinem Nest fliegt. Ich finde das ja nachvollziehbar, aus Vogelsicht ist so ein Filter sicher super kuschelig.

Jetzt stelle ich mir immer wieder mal vor, wie viele Vögel wohl rumfliegen, die grausig nach Nikotin stinken. Naja…..merkt ja keiner.

Friedfertig

eine Kartoffel mit lächeldem Gesicht, eine neutralAn einem Wochenende war ich bei meinem Vater und treffe dort die Schwiegertochter seiner zweiten Frau. Besagte arbeitet im Bio-Anbau. Bis zu dem Moment wusste ich nichts von Kartoffeln aus „friedfertigem Anbau“. Ich weiss von Milchbauern, die ihre Kühe massieren, aber besonders friedliche Kartoffeln?

Oder Brudereier? Brudereier sind Eier von Hühnern, die noch Brüder haben, zumindest kurz. Normalerweise werden die Jungs nach dem Schlüpfen gleich umgebracht, weil sie keine Eier legen. Ist die Aufzucht der Brüder zum späteren Verzehr eigentlich nicht rentabel? Egal, diese besonderen Menschen lassen sie auf jeden Fall leben und dann haben die Arbeitshennen Brüder! Daher Brudereier. Ich habe auch einen Bruder, der lebt.

Oh Tannenbaum

Prospektausrisse auf ein Dreieck geklebtMein Leihkind, ich mache sowas wie ein vorgezogenes „rent an Oma“, war fast vier Jahre alt und kam just an Nikolaus, dem 6. Dezember, aus dem Kindergarten und brachte einen geklebten „Tannenbaum“, siehe Bild. Ein Dreieck mit Queruntereilungen, drei bis fünf undefinierbare Fetzen aus Zeitschriften mit Mühe ins Dreieck getroffen, Kategorie: Das finden allenfalls die eigenen Eltern schön.

Und natürlich ich, ich lobe ausgiebig: „Da hast du aber einen tollen Tannenbaum gemacht“. Die Kleine kontert: „Wieso Tannenbaum? Das ist eine Eneungpiamitt“, bitte was? Eine „Enneeeeeungspiamitt“, sie guckt mich an als wär ich grenzdebil. Beim dritten Anlauf kapiere ich es: Ernährungspyramide! Ich brech zusammen.